ALEJA Consulting

Exzellenz, Exzellenz, Exzellenz: GRATIS

Buddha-Figuren

Vergleichst du manchmal die Kommunikation deiner Wettbewerber mit der eigenen und hast das Gefühl, dass da irgendwie noch ein paar Prozentpünktchen fehlen? Es ist einfach noch ein gutes Stück bis zu einem Grad, den man als exzellent bezeichnen könnte.

Heute möchte ich dir einen Weg zeigen, der dir dabei hilft, Exzellenz in deiner Kommunikation zu erreichen. Darüber hinaus bin ich recht überzeugt, dass dir die Menschen in deiner Umgebung eine gute Portion an Anerkennung zukommen lassen werden 🙂

Das Beste für dich dabei ist: Es ist Free Lunch. Geschenkt.

Wie komme ich darauf?

Ganz einfach, es geht dabei um dich persönlich. Um genauer zu sein: Mein Vorschlag ist, dass wir mal über ein paar Dinge nachdenken, die du selber beeinflussen kannst. Warum? Nun ja, wir sind uns wohl einig darin, dass du auf dein eigenes Verhalten immer noch den größten Einfluss hast. Sofern du einen Chef hast mit dem du unzufrieden bist, wird sich daran kurzfristig nichts ändern. Ebenso wirst du dich kurzfristig damit abfinden müssen, wenn deine Mitarbeiter nicht so wollen wie du.

Beantworte einfach folgende Frage:

Wie oft ärgerst du dich darüber, was andere tun oder auch unterlassen? Das ist wirklich allzu oft einfach nur: Wasted Time. 

Zum Thema Exzellenz

Ich gehe davon aus, dass du in irgendeiner Form eine Verantwortung für Mitarbeiter trägst, sei es fachgebunden oder disziplinarisch. Natürlich hat jeder Mitarbeiter bestimmte Aufgaben. Bitte stelle dir diesbezüglich folgende Frage:

Sagst du deinen Mitarbeitern, was zu tun ist oder wie etwas zu tun ist?

General Patton, ein hochkarätiger und gleichzeitig „menschlich sehr spezieller“, amerikanischer General formulierte dazu einmal Folgendes:

„Sag den Menschen nicht, WIE Sie die Dinge tun sollen. Sag Ihnen, WAS zu tun ist und sie werden dich mit Ihrem Einfallsreichtum überraschen.“

Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen.

Wie viele Vorgesetzte sind in Deutschland damit beschäftigt, die Durchführung der Arbeit Ihrer Mitarbeiter bis ins Kleinste kontrollieren zu wollen?

Diese Form der Führung führt dazu, dass sich Menschen gegängelt fühlen. Wer sich gegängelt fühlt, schaltet sein Hirn ab, delegiert die Verantwortung für seine Arbeit an den Vorgesetzten zurück und verrichtet bestenfalls Dienst nach Vorschrift. Wieso selber nachdenken, wenn der Vorgesetzte im Nachhinein die eigene Arbeit wieder und wieder umwirft? Wieso sich fortbilden? Wieso interessante Blogs zum Thema lesen? Wieso Kampagnen der Wettbewerber analysieren, wenn der Grad an Eigenverantwortung nahe 0 ist?

Die liebe Kontrolle

Wieso verhalten sich Vorgesetzte so?

Ich denke, jeder von uns mag es, das Heft in den Händen zu halten. Menschen mögen einfach das Gefühl, alles im Griff zu haben. Wir möchten gerne die Kontrolle behalten. Kontrollverlust = BÄHHHH.

Denkst du wirklich, dass du rein fachlich in der Lage bist, die Entscheidungen zu treffen, die die besten Ergebnisse zur Folge haben werden? Sorry, wenn du das denkst, unterliegst du meiner Meinung nach einer Illusion.

  1. Wie viele Jahre sind seit deinem dem Abschluss an der Universität oder seit dem Ende deiner Ausbildung vergangen? Denke darüber nach, wie die Welt damals war und was sich seitdem in Sachen Technologie, Psychologie und Marketing getan hat.

  2.  In welchem Ausmaß hat dich deine Ausbildung beim Eintritt in die Berufswelt unterstützt?

    Ich persönlich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich bei Abschluss meines Studiums nur einen Bruchteil des Fachwissens inne hatte, dass ich zur Ausübung meiner Anstellung benötigte.

  3. Wie viele Tage hast du im zurückliegenden Jahr darauf verwendet, dich fachlich weiterzubilden? 😉

  4. Wie viele Vertriebskanäle stehen dir heute zur Verfügung im Vergleich zu vor 10 Jahren?

Ich denke, wenn wir ehrlich zueinander sind, müssen wir uns eingestehen, dass es unmöglich ist, das nötige Fachwissen aufzubringen, um jeden Vertriebskanal optimal zu steuern. Als Konsequenz bleibt nur, dass du die Verantwortung hierfür delegierst. Hierfür benötigst du Fachexperten, die was drauf haben. Denn nur, wenn du Exzellenz in der Steuerung deiner Vertriebskanäle aufbaust, wirst du Erfolg haben.

Ziele und Commitment

Wir wären damit wieder beim Zitat von General Patton. Dies bedeutet nichts anderes, als mit seinen Mitarbeitern Ziele zu vereinbaren, für die diese sich verantwortlich fühlen. Ein Mitarbeiter, der sich mit seinen Zielen identifiziert, wird von ganz alleine damit beginnen, sein Können zu erweitern, denn er möchte ja seine Ziele erreichen.

Bitte, verstehe mich nicht falsch: Ich empfehle dir nicht, keine Kontrolle mehr auszuüben.

Ich empfehle dir nur, die Arbeit deiner Mitarbeiter anhand von Ergebnissen zu kontrollieren und nicht bereits bei jedem Zwischenschritt einzuhaken. Dies ist nicht sinnvoll, weil jeder Kanal ganz individuell bespielt werden muss. Denjenigen, der weiß wie das geht, hast du bereits bei dir im Team. Und wie wir oben festgestellt haben, ist es recht wahrscheinlich, dass du nicht derjenige bist 🙂

Mit Ergebnissen, meine ich übrigens nicht, fertiggestellte Facebook-Anzeigen vor deren Veröffentlichung, sondern beispielsweise die Ergebnisse einer Facebook-Kampagne. Nur letztere sind Arbeitsergebnisse, da ihnen eine Reaktion des Marktes zugrunde liegt.

Keine Sorge, ganz loslassen musst du nicht 😉

Auch wenn es der ein oder andere nicht zugeben mag: Das fühlt sich zunächst nicht so prickelnd an.

Das Gute dabei ist, dass du immer noch einige Dinge wirklich in der Hand behälst, die dir ein gutes Gefühl geben.

  1. Die Zielvereinbarungen mit deinen Mitarbeitern führen dazu, dass in die Richtung gearbeitet wird, die wünschenswert ist. Du legst fest, anhand welcher Arbeitsergebnisse deine Mitarbeiter gemessen werden. Das ist eine wesentliche Rahmenbedingung. Erarbeite die Zielvereinbarung gemeinsam mit deinen Mitarbeitern, so dass diese sich auch wirklich verpflichtet fühlen.
  2. Mache deutlich, welche Konsequenz die Erreichung und die Nicht-Erreichung von Zielen haben wird. Diese Konsequenzen können im Erfolgsfall auch mit dem Mitarbeiter gemeinsam vereinbart werden. Auf diese Weise steht dir ein effektives Mittel zur Verfügung, um die Ziel-Identifikation deiner Angestellten zu steigern. Wir arbeiten im Vertrieb, eine 100 % Zielerreichung muss attraktiv sein.
  3. Du bestimmst über die Verteilung von Ressourcen: Für wen welches Budget zur Verfügung steht, obliegt dir. Damit setzt du wichtige Rahmenbedingungen.
  4. Setze die wesentlichen Rahmenbedingungen in der Kommunikation. Dies ist einerseits machbar durch die Definition eines bestimmten Sets an Regeln in Designfragen. Andererseits hast du die Möglichkeit, inhaltliche Eckpfeiler zu definieren. Mit welchen Assoziationen oder Bildern soll die Marke des Unternehmens zum Beispiel nicht in Verbindung gebracht werden?

Ende gut, alles gut...

Überlasse die Steuerung der einzelnen Vertriebskanäle den Experten. Ja auch dann, wenn du nicht verstehst, wieso gerade dieses lustige Video bei Facebook zusammen mit dem Firmenlogo erscheint 🙂 Nur weil du es nicht verstehst, heißt das nicht, dass es nicht sinnvoll ist. Sobald deine Mitarbeiter die nötige Beinfreiheit haben, sich mit ihren Zielen identifizieren und die Erreichung derselben attraktiv ist, hast du gute Chancen, dass diese richtig aufblühen.

Führe über das Setzen von Rahmenbedingungen. Du bist derjenige, der für die Spielregeln verantwortlich ist.

P. S.

Ich hoffe, dein Terminkalender wird sich etwas lichten, wenn du meine Ratschläge berücksichtigst 😉